Karasuhara Forschungszentrum
Portfolio-Projekt: Karasuhara Forschungszentrum von Kaspar Stanschus. Fokus auf zirkuläre Architektur & regeneratives Design.
Das Karasuhara Forschungszentrum entsteht nicht als Fremdkörper in der Landschaft, sondern als deren logische Fortsetzung. Die Dachlandschaft greift die Silhouette der umliegenden Berge auf und lässt das Gebäude wie eine natürliche Erhebung aus dem Stausee wachsen – organische Architektur im wörtlichen Sinn.
Im Zentrum jeder „Bergkuppe" öffnet sich ein kreisrunder Lichthof mit Bäumen – kleine, geschützte Ökosysteme, die Tageslicht und Natur ins Innere holen und zugleich als informelle Treffpunkte dienen. Diese Höfe folgen der Ordnung der Natur: Wiederholung mit Variation, wie in Blattadern oder Wellenmustern. Genau diese Struktur überträgt sich auf das soziale Gefüge des Forschungszentrums – offene, vernetzte Räume ohne klare Trennung zwischen Abteilungen, in denen sich Wissenschaftler:innen unterschiedlicher Disziplinen zwangsläufig begegnen, so wie sich die Höfe im Dach überlappen und verschmelzen.
Konstruktiv basiert das Gebäude auf regenerativem Holzbau: 1.209,07 m³ Brettschichtholz (BSH 28) bilden das tragende Rippenwerk der Dachschalen, ergänzt durch nur 4,14 m³ Stahlrohr an den kritischen Knotenpunkten. Ein Gebäude, das ökologisch baut, wie es formal denkt: aus der Natur heraus, für die Zusammenarbeit gedacht.
Im Zentrum jeder „Bergkuppe" öffnet sich ein kreisrunder Lichthof mit Bäumen – kleine, geschützte Ökosysteme, die Tageslicht und Natur ins Innere holen und zugleich als informelle Treffpunkte dienen. Diese Höfe folgen der Ordnung der Natur: Wiederholung mit Variation, wie in Blattadern oder Wellenmustern. Genau diese Struktur überträgt sich auf das soziale Gefüge des Forschungszentrums – offene, vernetzte Räume ohne klare Trennung zwischen Abteilungen, in denen sich Wissenschaftler:innen unterschiedlicher Disziplinen zwangsläufig begegnen, so wie sich die Höfe im Dach überlappen und verschmelzen.
Konstruktiv basiert das Gebäude auf regenerativem Holzbau: 1.209,07 m³ Brettschichtholz (BSH 28) bilden das tragende Rippenwerk der Dachschalen, ergänzt durch nur 4,14 m³ Stahlrohr an den kritischen Knotenpunkten. Ein Gebäude, das ökologisch baut, wie es formal denkt: aus der Natur heraus, für die Zusammenarbeit gedacht.